Das Open-GIS Consortium entwickelt sämtliche GISStandards nach den sich das exmap-Framework richtet.
Open-GIS®-Spezifikation: Web Map Service (WMS)
Open-GIS®-Spezifikation: Web Feature Service (WFS)
Open-GIS®-Spezifikation: Simple Feature for SQL
Simple Feature for SQLErweiterung für Postre-SQLDatenbanken
SQL92-konforme transaktionssichere Datenbank Management System
SFS-partiellkonformes Datenbank Management
Der Server ist das Herz des exmap-Frameworks. Er implementiert einen integrierten Web Map Services gemäß der WMS 1.1.1 Spezifikation des OpenGIS-Konsortiums (OGC). Er bildet die Schnittstelle zwischen den verschiedenen geografischen Datenbasen und den Clients und sorgt für eine performante Transformation der geografischen Informationen in eine grafische Repräsentation.
Implementiert ist der Server auf Basis der Java 2 Enterprise Edition (J2EE). Dies gewährleistet unter anderem den plattformunabhängigen Betrieb des Servers. Darüber hinaus ist der Server so konzipiert, dass er nicht nur in hinsichtlich der Hardware und des Betriebssystems sondern auch in Bezug auf die weiteren Komponenten wie Application- und Web-Server und Datenbanken unabhängig betrieben werden kann. Dieses ermöglicht auch eine Systemkonfiguration auf der Basis von freier Software. Die offene Architektur und der modulare Aufbau des Servers sorgen weiterhin nicht nur für einfache Erweiterungen sondern auch für eine hohe Skalierbarkeit - vom einfachen Server bis zum Clusterbetrieb. Auf Grund der hohen Standardkonformität fügt sich der Server außerdem sowohl beim Input als auch beim Output nahtlos in das Konzept des OGC Web Service Frameworks ein.
Die folgenden Datenquellen werden unterstützt:
Die folgenden Ausgabeformate werden bislang angeboten:
Sicherheit - über die WMS-Spezifikation hinaus verfügt der Server über ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept. Dabei kann für jeden Layer einzeln die Zugriff gesteuert werden. Für Authentifikation der Benutzer stehen dabei wahlweise lokale Dateinen, entsprechenden Datenbanken oder LDAP zur Verfügung.
Styling - die Gestaltung der Karten und aller Symbole erfolgt standardisiert durch SVG. Dadurch sind dem Kartendesign kaum Grenzen gesetzt - es stehen sämtliche Optionen des SVG-Formats inklusive Füll- und Rahmenmustern, stufenloser Transparenz, Farbverläufen, Clipping, Masking und Filtereffekte wie beispielsweise Schatten oder Beleuchtungseffekte zur Verfügung.
Antialiasing - Die Bildschirmvisualisierung von diskreten räumlichen Daten führt zwangsläufig zu einer Rasterung. Der damit einhergehende Qualitätsverlust kann durch Bildverbesserungstechniken wie Antialiasing, also die Abmilderung der durch die Rasterung entstanden "Treppeneffekte", teilweise ausgeglichen werden. Durch Antialiasing kann die Lesbarkeit - insbesondere von Texten - deutlich gesteigert werden.Der optische Eindruck einer so überarbeiteten Karte wird weicher und somit meist als gefälliger gewertet.