exmap Framwork: Einheitliche Architektur als Basis

Das exmap-Web-Mapping-Framwork wurde zur Erzeugung von dynamischen, interaktiven und sensitiven Karten im World Wide Web entwickelt. Das exmap-Framework baut auf einer Multi- Tier-Architektur auf und besteht aus einer Server-Komponente zur Transformation von geografischen Informationen und mehreren Karten-Viewern zu deren Darstellung. Fünf Paradigmen liegen dem exmap-Framework zugrunde:

Standardkonformität

Der Server erfüllt die Web Map Service (WMS) 1.1.1 Spezifikation des OpenGIS-Konsortium (OGC) und unterstützung unter anderem Simple Feature für SQL-konforme Datenbanken. Web Feature Services und kaskadierende Web Map Services als Datenbasen.

Performanz

Gerade im Bereich des Web-Mapping gilt der Performanz wegen der hohen Datenmengen und deren rechenintensiver Verarbeitung besonderes Augenmerk. Ausgefeilte Caching-Strategien, Skalierbarkeit und innovative Verarbeitung sorgen für einen schnellen und bandbreiten-schonenden Kartenaufbau.

Benutzerfreundlichkeit

In Anbetracht der starken Heterogenität der Endgeräteausstattung enthält das exmap-Framework nicht eine Viewer-Komponente sondern mehrere. Jeder dieser Viewer ist optimal an die zugrunde gelegten Systemausstattungen und Anforderungen des Benutzers angepasst. Dies ermöglicht jedem Benutzer einer einfache, intuitive und barrierefreie Exploration der primären Karten und der angebundenen sekundären Daten – jeweils mit dem Höchstmaß an Dynamik, Interaktivität und Sensitivität.

Styling

Ein gutes Design und eine herausragende Gestaltung steigern die Akzeptanz seitens der Benutzer enorm. Dies gilt nicht für Internetpräsenzen im Allgemeinen, sondern auch für Karten im besonderen. Deshalb sind nicht nur die Viewer im hohen Maße anpassbar, sondern auch die Karten. Dem Autor stehen zur Gestaltung der Karten und Symbole sämtliche Mittel der modernen Computergrafik wie Füll. und Rahmenmuster, Clipping und Filtereffekte beschrieben durch Scaleable Vector Graphis (SVG) zur Verfügung.